Nur willkommene Einnahmequelle für Zahnärzte oder unverzichtbar?
Bei der Einstufung der von Patienten selbst zu bezahlenden „professionellen Zahnreinigung“ liegt die Wahrheit wohl in der Mitte. Studien zeigen, dass die meist von Prophylaxe-Assistentinnen vorgenommene Arbeit dabei hilft, dass Patienten ihre Zähne länger behalten.
Dies gilt vor allem für jene, die unter Parodontitis leiden, ein erhöhtes Kariesrisiko tragen oder besonders stark Zahnbeläge ansetzen. Dann sind manchmal sogar vierteljährliche Termine sinnvoll. Wer völlig gesunde Zähne hat, bei dem genügen seltenere Termine, bisweilen reicht auch die einmal jährlich von den Kassen bezahlte Zahnsteinentfernung.
Der Hauptunterschied besteht in der Intensität: Professionelle Zahnreinigerinnen entfernen mit Ultraschall, Spezialinstrumenten und Hilfsmitteln die harten und weichen Zahnbeläge – auch jene unter halb des Zahnfleischsaums und in den Zahnzwischenräumen. Anschließend polieren sie die Zähne gründlich und versehen sie mit Fluoridlack. Auch die detaillierte Beratung zur persönlichen Mundhygiene gehört zum Standard.
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